Bitcoin – kommt in diesem Jahr der nächste Bullenmarkt?

Der Bitcoin zählt heute bei vielen Anlegern und Investoren zu einem festen Bestandteil ihres Portfolios. Zwar gibt es immer noch viele Vorbehalte und eine Skepsis, die sich gegen ihn und Kryptowährungen im Allgemeinen richten, doch das Verständnis und die Bedeutung, welche Blockchaintechnologien und digitale Währungen für uns spielen können, wird ebenfalls immer größer. Musste man sich früher noch die Frage stellen, wo man Bitcoins kaufen kann, ist ein großer Teil des Kryptospaces nun leicht zugänglich und kann ohne tiefergehendes technisches Verständnis genutzt werden.

Die Preisentwicklung des Bitcoins spielte eine zentrale Rolle bei seiner bisherigen Etablierung im Mainstream, weshalb der aktuelle Kursverfall bei vielen für Unsicherheit sorgt.

Die Frage, die sich Anleger nun stellen ist, ob und wann mit dem nächsten Bullenmarkt für den Bitcoin zu rechnen ist. Historisch betrachtet ist der Wechsel zwischen positiven und negativen Marktphasen zwar etwas ganz Normales, doch in einem Bärenmarkt, wie er aktuell zu erleben ist, ist es leicht in Panik zu verfallen und aus Angst vor weiteren Verlusten zu verkaufen. Dabei gibt es einige Anzeichen, die durchaus für eine Erholung des Bitcoinkurses in diesem Jahr sprechen. Welche Anzeichen das sind, ob man ihnen Glauben schenken sollte und welche Ursachen einen anstehenden Bull Run doch noch verhindern könnten, wird im Folgenden erläutert.

Was spricht für einen Bull Run 2023?

Das vergangene Jahr 2022 dürfte zu den schwierigsten gehören, die es innerhalb des Kryptospaces je gegeben hat. Der Kurs, welcher bereits gegen Ende von 2021 angefangen hatte zu schwächeln, stürzte immer tiefer. Eine Negativschlagzeile jagte die nächste und es gab eine ganze Reihe von unvorhersehbaren Events, die den Preis des Bitcoins und aller anderen Kryptowährungen immer weiter fallen ließen. Der Untergang des Terra-Luna-Ökosystems und der Bankrott der Kryptobörse FTX dürften dabei die beiden größten Einflussfaktoren gewesen sein.

Beide sorgten für Abverkäufe, durch die betroffenen Institutionen und infolgedessen auch durch besorgte Anleger und Investoren. Zudem ließen sie das Vertrauen in den Sektor sinken und zerstörten die Investitionsgrundlage vieler potenzieller institutioneller Anleger. Zumindest fürs Erste war so ein höchst pessimistisches Marktumfeld geschaffen, das einen Bärenmarkt weiter befeuerte. Diese Negativität scheint nun langsam zu verebben. Unseriösen Marktteilnehmer und Unternehmen verlassen zusehends den Space und es scheint, als würde es nicht mehr schlimmer kommen können.

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Diese Ausgangssituation bietet an und für sich schon eine gute Grundlage für eine Erholung der Kurse im kommenden Jahr. Bereits kleine positive News sorgen aktuell für eine positive Reaktion im Markt und es hat den Anschein, als sei es mit dem negativen Überschwung bald zu Ende. Kryptointrinsisch sieht es schließlich so gut aus wie noch nie. Viele Projekte und Kryptowährungen arbeiten daran, auch außerhalb des Kryptospaces einen Mehrwert zu schaffen. Große Konzerne wie Amazon, PayPal und Twitter arbeiten an der Integration von Kryptoservices auf ihren Plattformen und die Adaption von Kryptotechnologien in den Alltag schreitet immer weiter voran.

Außerhalb des Kryptosektors gibt es zudem auch wirtschaftliche Faktoren, die einen Bull Run im kommenden Jahr bedingen könnten. Da der Bitcoin noch nicht als Schutz gegen Krisen gesehen wird und eher wie eine Risikoaktie gehandelt wird, richtet sich sein Kurs auch maßgeblich nach der Entwicklung der Weltwirtschaft. Diese wurde im vergangenen Jahr maßgeblich durch steigende Inflationswerte beeinflusst. Um diese in den Griff zu kriegen, begannen Zentralbanken in den USA und in Europa damit, den Leitzins zu erhöhen und die Wirtschaft ganz bewusst zu entschleunigen. Dies bewog Investoren wiederum riskante Investments abgestoßen und sich in krisensichere Assetklassen zu flüchten.

Nun scheinen die Inflationswerte jedoch langsam wieder zu fallen und die amerikanische Zentralbank stellte eine Lockerung ihrer harten Zinspolitik gegen Ende des Jahres in Aussicht. Sollte sich die Situation also weiter in diese Richtung entwickeln, ist gegen Ende des Jahres mit einem wirtschaftlichen Aufschwung zu rechnen, der neben traditionellen Assetklassen auch Geld in den Kryptomarkt spülen dürfte.

Was könnte einen Aufschwung des Kryptomarktes in diesem Jahr verhindern?

Natürlich ist ein solcher Aufschwung keinesfalls sicher. Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die eine weitere Stagnation der Kurse bedingen, oder dieses sogar weiter drücken könnten. Zum einen könnte es natürlich zu einer weiteren kryptointrinsischen Katastrophe kommen. Dies ist zwar nicht wahrscheinlich, doch der Bankrott einer weiteren Kryptobörse oder eines Ökosystems ist möglich.

Zudem könnte sich die Inflation auch anders entwickeln als es aktuell von verschiedensten Analysten antizipiert wird. Würde sie wieder zu steigen beginnen, würde das die FED zu weiterem Handeln zwingen, eine noch härtere Zinspolitik hervorbringen und eine tiefgehende Rezession auslösen. Zudem gibt es natürlich auch eine ganze Reihe weiterer Konflikte, die sich in ihrer Amplitude verschlimmern und damit die Weltwirtschaft negativ beeinflussen können.

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Ist ein Bull Run 2023 also realistisch?

Die Frage, ob es in diesem Jahr zu einer Preisrallye beim Bitcoin kommen wird, kann von niemandem sicher beantwortet werden. Zu viele unsichere Einflussfaktoren und Eventualitäten machen Prognosen hier in hohem Maße spekulativ. Lässt man sich jedoch auf diese Prognosen ein, fällt auf, dass es eine Menge von Einflussfaktoren gibt, die einen Bullenmarkt in diesem Jahr begünstigen könnten. Historisch und im Vergleich mit  vergangenen Bärenmärkten, müsste sich die aktuelle negative Marktphase ihrem Ende nähern und ein baldiger Bull Run könnte durch verschiedene Ursachen ausgelöst und angefeuert werden.

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Christian, 33 Jahre, Leidenschaft für Finanzen und Wirtschaft