So regelt der Wettbewerb die Preise

Natürlich möchten Geschäftsleute so viel Gewinn machen, wie es nur geht. Das geht über hohe Preise bei entsprechend großer Marge oder massenweisen Verkauf günstiger Produkte oder Dienstleistungen bei geringem Gewinnanteil. Dennoch gibt es andere Grenzen neben Produkt- und Servicepreisen, die die Unternehmen einhalten sollten. Denn ansonsten ist es die Konkurrenz, die den Vortritt hat und den Kampf um den Wettbewerb gewinnt. Auf solche Aspekte geht der nachstehende Artikel ein.

Qualität und Preise

Die Diskussion über Qualität und Preise ist wahrscheinlich so alt, dass man es gar nicht mehr genau definieren kann, wann diese eigentlich entstanden sein mag. Denn die einen Unternehmer schwören auf die Qualität der Ware und Dienstleistung, die sie anbieten. Die anderen versuchen hingegen die Kunden mit besonders günstigen Preisen zu locken. In der Regel ist es so, dass sich die Unternehmen in ihrer Linie treu bleiben müssen. Denn das Verständnis der Kunden wird immer bezogen auf die jeweilige Marke bleiben.

Wenn die Unternehmen in dieser Haltung springen würden, könnte dies zu Verwirrungen und auch eventuellen Einnahmeverlusten führen. Das hätte nicht nur kurzfristig negative, sondern wahrscheinlich in den meisten Fällen auch Langzeitfolgen. Deswegen gibt es die Möglichkeit, neue Marken oder sogar Tochterunternehmen zu gründen, die günstigere oder hochpreisige Marken anbieten könnten. Das verwässert nicht die Ursprungsmarke, die in ihrem bisherigen Ansehen somit verschont bleibt. Diese Strategie ist bei vielen internationalen Konzernen zu beobachten.

Selbstregulierende Funktion des Wettbewerbs

Die selbst regulierende Funktion der Konkurrenz untereinander ist nicht zu unterschätzen. Denn nach den genannten Ausführungen geht es um eine Schlacht von Preisen oder auch Qualität. Dies richtet sich danach, mit welchen Attributen die Unternehmen am Markt auftreten. Tatsächlich ist zu beobachten, dass sich einige Marken über Jahrzehnte halten und andere vom Markt verschwinden. Das zeigt deutlich, dass es eine regulierende Funktion gibt, die hinter diesem Prinzip zu stecken scheint. Kein Unternehmen kann sich also sicher sein. Die einen müssen stets Qualität liefern und die anderen die besseren Preise als die ihre Konkurrenten.

Guerilla-Strategie – die unverhoffte Überraschung

Es gibt allerdings auch die Guerilla-Strategie, die unverhofft angewendet wird. Dabei “werfen” Unternehmen urplötzlich ein oder einige Artikel auf den Markt, die besonders günstig sind oder zumindest deutlich günstiger als die Preise der Konkurrenten. Da können die anderen gar nicht so schnell darauf reagieren, da die Produkte schnell abverkauft sind und der Markt bereits in dem Bereich flutartig gesättigt wurde.

Es gibt einige Unternehmen, die sich auf solche Taktiken spezialisiert haben. Dennoch bieten sie regulär auch Produkte oder Dienstleistungen in ihrem “üblichen Segment” an. Diese Strategie ist also für jedes Unternehmen zugängig und machbar, ohne der eigenen Marke ständig zu schaden. Sie sollte deswegen immer als eine Option gesehen werden, die Konkurrenz auszuschalten oder zumindest nervös zu machen.

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