Neue Möglichkeiten zur Stärkung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland im Bereich des Güterverkehrs

Die Analyse der Frachtströme zeigt, dass die regionalen Unternehmen den direkten Straßenverkehr von Gütern in das Kaliningrader Gebiet meistens von Polen und Deutschland durchführen.

Aufgrund der instabilen außenpolitischen Beziehungen zwischen Polen und Russland sind jedoch einige der ersten die Kaliningrader Fluggesellschaften betroffen, die jährlich mit dem Problem der Fahrt durch das Gebiet Polens konfrontiert sind, und die Verhandlungen über die sogenannten «Erlaubnisse» auf Regierungsebene bringen keine gewünschten Ergebnisse. Die russische Seite hat mehrmals den polnischen Partnern angeboten, das System von Genehmigungen aufzugeben, aber die polnischen Nachbarn sind noch nicht daran interessiert. In diesem Zusammenhang erwägt die russische Seite, das Problem mit den polnischen Genehmigungen durch die Eröffnung der Fährfrachten von Kaliningrad in die deutschen Häfen zu umgehen.

Gleichzeitig laufen die Gespräche über die Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen dem Kaliningrader Gebiet und Deutschland schon lange, wobei die deutsche Seite mehrmals ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit erklärt hat. Im September 2018 in der regionalen Regierung berichtete man, dass sich der Gouverneur Anton Alichanow mit dem Direktor des Hafens der Stadt Sassnitz Harm Siwers traf und der Letzte äußerte die wirtschaftliche Zusammenarbeit in der Frage der Eröffnung der Fährefrachten. Aus Erfahrung der letzten Jahre geht die Fähre von Baltijsk nach Sassnitz gegen 19 Uhr los, und für die Fahrer ist es schlimm, aber im Falle weiterer Auseinandersetzungen mit den Polen wäre das vielleicht der einzige Ausweg.  

August dieses Jahres bemerkte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass die polnischen Kollegen zunehmend Routen nutzen, die nicht durch das Territorium der Russischen Föderation führen. Russland erwägen sie gelegentlich als Transitgebiet, weshalb sie kein Interesse an der Erhöhung der Anzahl der Genehmigungen für den Transport haben, einschließlich der einseitig für die Kaliningrader Fluggesellschaften. Angesichts dieser Umstände ist das auswärtige Amt bereit, ein Gespräch mit den deutschen Kollegen über die Lösung dieser Frage zu beginnen.

Zusammenfassend, in der heutigen Politik verfolgt Polen den Kurs der Entfremdung von Russland und der Etablierung seiner eigenen Führung in Osteuropa und nimmt eine helle antirussische Position in jedem seiner Handlungen ein, auch zu Lasten der eigenen Wirtschaft. Für Russland ist Polen kein bedeutender Partner wie China oder Deutschland, diese Umstände zwingen die Region Kaliningrad, neue Möglichkeiten zur Stärkung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland im Bereich des Güterverkehrs zu suchen. Aus diesem Grund sollte die Führung beider Länder wahrscheinlich Maßnahmen ergreifen, um einen gemeinsamen Aktionsplan zur Entwicklung des Güterverkehrs zu entwickeln, der den Transit von Waren durch Polen ausschließt.

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Christian, 30 Jahre, Leidenschaft für Finanzen und Wirtschaft