Europäischer Sozialfonds Plus – wir erklären was dahinter steckt

Die Europäische Union macht viele Dinge, die Leute als unsinnig bezeichnen, doch es gibt auch Dinge, die man für gut befinden könnte. Dazu zählt nach vielen Meinungen und Einschätzungen auch der Europäische Sozialfonds Plus (ESF). Was hat es damit auf sich?

Was ist der ESF?

Der ESF ist ein Finanzinstrument der EU, um Beschäftigung und Integration in die Gesellschaft zu erleichtern, anzustoßen und zu fördern. Ausgelegt ist das Programm für mehrere Jahre, von 2021 bis 2027 und stellt insgesamt fast 100 Milliarden Euro dafür zur Verfügung.

Die Ziele des ESF

Die Ziele des Fonds sind die Förderung der Beschäftigung, die Qualifikation der Bürger und die soziale Integration. Es soll sozusagen ermöglicht werden, dass Menschen Berufe ergreifen können, aus der Armut herausfinden und besser Qualifiziert werden. Damit soll der Wohlstand für alle gesteigert werden und die Menschen auf lange Sicht ein besseres und ausgefüllteres Leben führen. Damit greift der ESF viel auf und beschäftigt sich mit Dingen, die für eine moderne Gesellschaft und Wirtschaft immens wichtig sind und auch von vielen Menschen als wichtig erachtet werden, da man nicht immer allein durch eigene Kraft die Umstände seiner Armut oder Arbeitslosigkeit verändern und überwinden kann.

Unterstützung von Maßnahmen

Die Maßnahmen, die vom ESF gefördert werden, sind vor allem Qualifizierungsprogramme, Sprachprogramme, mit denen man neue Sprachen für eine gute Qualifikation im EU-Ausland bekommen kann, Integrationsprogramme für benachteiligte Gruppen im beruflichen Umfeld, Unternehmensgründung und auch die Vereinfachung der Bürokratie des Arbeitsmarktes und ähnliches.

Wie man sehen kann, ist der ESF an vielen Fronten aktiv und versucht, Dinge in der EU zu verbessern, die direkt den Menschen helfen sollen, sich selbst zu helfen, neue Qualifikationen zu erlangen und damit neue Berufe und Chancen erkennen und ergreifen zu können.

Von der ESF geförderte Kurse

Welche Kurse genau werden nun von dem ESF gefördert? Die Auswahl an ESF geförderten Kursen ist groß und divers und vielseitig.

Zunächst geht es um berufliche Ausbildungs- und Weiterbildungskurse, damit man besser auf gewisse Berufe und Branchen passen kann, sollte man sich dafür interessieren. Damit wird den Menschen ermöglicht, sich neu zu orientieren, überhaupt eine Ausbildung zu machen und einen Beruf zu ergreifen. Das ist die beste Maßnahme gegen Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit.

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Kurse zur Sprachentwicklung und zur kulturellen Bildung gehören ebenso dazu. Weil die EU so divers ist, so voller unterschiedlicher Kulturen ist die EU darauf aus, den Austausch und das Lernen zu fördern, damit man auch in einem anderen EU Land arbeiten kann, wenn man da schon lebt oder dort gerne leben möchte. So soll der Einstieg vereinfacht werden und ebenfalls Arbeitslosigkeit verhindert werden, denn selbst sehr gut Qualifizierte könnten Probleme haben, einen Job zu finden, wenn sie nicht mit der Sprache oder der Kultur vertraut sind.

Gefördert werden auch IT-Kurse und andere digitale Kompetenzkurse, denn die Welt wird unaufhaltsam immer digitaler und damit auch die Berufswelt. Nur noch mit einem Fax oder einem Tacker umgehen können reicht eben nicht mehr aus und man muss so viele Kompetenzen nachschieben und neu lernen oder überhaupt in den Berufseinstieg mitnehmen. Das kann sowohl für junge Menschen nützlich sein, als auch für schon ältere Arbeitnehmer, die sich dort wieder fit machen wollen.

Führungskompetenz ist ebenso ein Fach, in dem man lernen kann und sich verbessern kann. Führungskräfte sind in einigen EU-Staaten Mangelware, weil viele vor allem Wert auf mehr Freizeit legen, doch braucht es natürlich Führungskräfte. Wer sich hier verbessern möchte, findet vom ESF ebenso Kurse und Programme, die gefördert werden, damit man hier vielleicht neue Zukunftschancen hat.

Gleichstellung ist in modernen Gesellschaften – vor allem des Westens – ein wichtiges und ehrbares Ziel und man will das ebenso fördern, auch in der EU mit dem ESF. Maßnahmen, die Frauen und Männer gleichwertig behandeln sollen, ihnen die gleichen Chancen ermöglichen sollen und Frauen in männerdominierte Sphären eindringen lassen kann, werden immer mehr gefordert und gefördert und genutzt. Es hat den Sinn, einen Ausgleich zu schaffen, die Gesellschaft moderner zu machen und auch Arbeitskräfte zu mobilisieren, indem man auch sehr gut qualifizierte Frauen auf höhere Posten hebt, auf die sie sonst aus verschiedensten Gründen nicht gelangen könnten.

Je nach Region und Mitgliedsland unterschiedlich

Allerdings ist die Förderung des ESF nicht überall gleich angekommen und wird auch nicht gleich stark angewandt. Die EU ist vielseitig und sehr heterogen. Das bedeutet, dass vor allem in Sachen Gleichstellung und auch Digitalisierung nicht alles auf dem gleichen Stand ist und Prioritäten nun mal anders gelagert sind, doch im Wesentlichen ist der ESF eine Maßnahme, die man fast überall finden kann oder bald finden wird.

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Bewertung

Der ESF ist eine gute Maßnahme und viele Bürger sollten davon mal gehört haben. Es dient vor allem ihnen und damit auch der Gesellschaft. Neue Sprachen lernen, neue Kompetenzen lernen, neue Jobs ergreifen können und höhere Posten bekommen, das klingt nach einer guten Sache und sie ist gut, da wir Arbeitskräfte brauchen und Menschen damit mehr verdienen können und ihr Leben besser gestalten können. Auch die Förderung des kulturellen Austausches und auch der Gleichstellung von Mann und Frau muss man positiv bewerten, da es ein Ausgleich schafft, der Druck aus der Gesellschaft rausnimmt, der sonst nur weiter spalten würde.

Die Förderprogramme des ESF helfen den Menschen, sich selbst zu helfen und in ein Selbstbestimmtes Leben zu finden oder es noch selbstbestimmter zu gestalten. Unternehmensgründung, Beförderungen, neue Qualifikation und mehr Bildung. Das entspricht den Idealen der EU, die von vielen nicht mehr gesehen werden, die man sich jedoch wünscht. Viel Geld wird für Jahre zur Verfügung gestellt und als Bürger der EU solle man sich umschauen, wo man wie an so einen geförderten Kurs kommt, um sein eigenes Leben ganz konkret zu verbessern. Man wird nicht im Stich gelassen und man wird als wichtiger Faktor in der EU anerkannt.

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Christian, 30 Jahre, Leidenschaft für Finanzen und Wirtschaft